Herkunftsland und Betrieb

Die meisten Eier kommen aus EU-Staaten.
Für sie gelten die folgenden
Landeskenner:                                           
Beispiel:  1 - DE - 1234567

AT

=

Österreich

ES

=

Spanien

IE

=

Irland

PT

=

Portugal

BE

=

Belgien

FI

=

Finnland

IT

=

Italien

SE

=

Schweden

DE

=

Deutschland

FR

=

Frankreich

LU

=

Luxemburg

UK

=

Großbritannien

DK

=

Dänemark

GR

=

Griechenland

NL

=

Niederlande

---

 

-------------------

 

 

 

Die zukünftigen EU-Mitgliedsstaaten haben folgende Landeskenner:
CZ=Tschechische Republik -  CY=Zypern -  EE=Estland  - HU=Ungarn  -  LT=Litauen    LV=Lettland  - MT=Malta -  PL=Polen  - SI=Slovenien -  SK=Slowakei

Diese Abkürzungen entsprechen (mit Ausnahme von Großbritannien, das UK statt GB verwendet) dem international geltenden ISO-Code. Weitere ISO-Kenner finden Sie unter: www.iso.ch/iso/en/prods-services/iso3166ma/02iso-3166-code-lists/list-en1.html

Bei Eiern aus der Bundesrepublik Deutschland (Landeskenner “DE”) wird das Bundesland, in dem der Stall steht, durch die ersten beiden Ziffern der 7-stelligen Zahl angegeben.
Beispiel:
1 - DE -
123456

01

=

Schleswig-Holstein

02

=

Hamburg

03

=

Niedersachsen

04

=

Bremen

05

=

Nordrhein-Westfalen

06

=

Hessen

07

=

Rheinland-Pfalz

08

=

Baden-Württemb.

09

=

Bayern

10

=

Saarland

11

=

Berlin

12

=

Brandenburg

13

=

Mecklenburg-Vorp.

14

=

Sachsen

15

=

Sachsen-Anhalt

16

=

Thüringen

7


 

 

 

     Der Betrieb lässt sich an Hand der 3. bis 6. Stelle feststellen.
Beispiel:  1 - DE - 12
34567

Die letzte Stelle steht für den
Stall. Beispiel: 1 - DE - 1234567

Praxis-Beispiel: 0- DE - 0330222
Es handelt sich um Bio-Freilandeier aus Deutschland von einem Betrieb in Niedersachsen. Das Unternehmen ist “Badens Naturkost” in 29634 Neuenkirchen und die Eier kommen aus dem Stall mit der laufenden Nummer 2.
Sofern sie aus einem Betrieb kommen, der durch den “Verein für kontrollierte alternative Haltungsformen” e.V. (KAT) oder durch die “Gütegemeinschaft Eier” GmbH (GGE) kontrolliert wird, kön- nen Sie die genaue Herkunft der von Ihnen gekauften Eier selbst feststellen. Klicken Sie hier:
http://www.was-steht-auf-dem-ei.de
und dann weiter über den Link ”Zur Abfrage” oder gleich hier:
www.qualitrail.de/wsade/index.jsf

Alle Betriebe ab 350 Legehennen sind verpflichtet, sich behörd- lich registrieren zu lassen. Sie erhalten ihre Betriebsnummer und müssen alle Eier, die sie verkaufen, einzeln codieren. (Betriebe mit mehr als zehn Ställen an einem Standort erhalten eine weitere Betriebsnummer)
Ab 01. Juli 2005 müssen sich auch alle Besitzer von weniger als 350 Legehennen registrieren lassen, wenn sie als Selbstvermarkter Eier auf Wochenmärkten verkaufen wollen. Sie erhalten dann ebenfalls eine Betriebsnummer zugeteilt.
Dies bedeutet: Auf Wochenmärkten dürfen ab Juli 2005 keine ungestempelten Eier mehr ange- boten werden. Beistellschilder, die bisher Pflicht waren, sind kein Ersatz für die Codierung jedes einzelnen Eies.
Verbraucher, die einen Verstoß gegen die geltende Vermarktungsnorm feststellen, sollten dies sofort beim Händler beanstanden und auch die Marktaufsicht benachrichtigen, damit diese die Lebensmittelaufsicht oder das Verbraucherschutzamt einschaltet. Wenn der Missstand nicht ab- gestellt wird, können Sie auch die AGfaN e.V. einschalten. Wir werden dann bei den Behörden “Dampf” machen.